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Immofinanz: Mehr Kapital

Um bis zu 25 Prozent des Grundkapitals

Autor: Charles Steiner

Der Vorstand der Immofinanz will ihr Kapital stärken und erwägt eine Aktienplatzierung sowie die Emission einer Pflichtwandelanleihe im Ausmaß von maximal 25 Prozent des Grundkapitals. Das geht aus einer Adhoc-Meldung der Immofinanz heute Montag hervor, die Zustimmung des Aufsichtsrats steht noch aus.

Eine kombinierte Aktienplatzierung aus Barkapitalerhöhung und Veräußerung eigener Aktien kann zusammen insgesamt bis zu 22.417.052 Stück Aktien der Gesellschaft umfassen. Das entspricht rund 20 Prozent des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft. Das mögliche maximale Platzierungsvolumen reduziert sich entsprechend, wenn die Gesellschaft eine Pflichtwandelanleihe emittiert. Diese werde mit einer Laufzeit von 3 Jahren in Bezug auf anfänglich bis zu 16.812.790 Stück Aktien der Gesellschaft in Betracht gezogen. Das entspricht rund 15 Prozent des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft. Die Gesamtsumme aus der Anzahl zu platzierender Aktien (Veräußerung eigener Aktien und Barkapitalerhöhung) und der Anzahl der (anfänglichen) Aktien in Bezug auf die eine Pflichtwandelanleihe emittiert wird, wird 28.021.316 Stück Aktien nicht überschreiten. Das entspricht rund 25 Prozent des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft. Das mögliche maximale Platzierungsvolumen reduziert sich laut Immofinanz entsprechend, wenn die Gesellschaft eine Pflichtwandelanleihe emittiert. Der Veräußerungspreis (Ausgabebetrag) soll dann in einem beschleunigten Platzierungsverfahren (Accelerated-Bookbuilding-Verfahrens) festgelegt werden.

Laut Immofinanz sollen die Maßnahmen dazu dienen, das Kapital sowie die relevanten Kennzahlen für das bestehende Emittentenrating und Anleiherating von Standard & Poor's, derzeit jeweils Investmentgrade-Rating (BBB-, stabiler Ausblick) zu stärken.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!