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Immofinanz geht bärenstark ins 2020

2019: Mieterlöse plus 18,1 %, hohe liquide Mittel

Autor: Gerhard Rodler

Die Immofinanz blickt auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2019 zurück: Die Mieterlöse stiegen um 18,1 Prozent und des FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft um 30,2 Prozent , das Portfolio wuchs auf rund 5,1 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 61,9 Prozent auf 352,1 Millionen Euro. Und: Die liquiden Mittel betragen 345,1 Millionen Euro. Zur weiteren Stärkung dieser sehr guten Cash-Position wurde zudem Ende März 2020 eine unbesicherte Konzernkreditlinie über 100 Millionen Euro unterschrieben.

"Das Geschäftsjahr 2019 markiert einen Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte. Der Vermietungsgrad hat sich auf hohem Niveau noch weiter verbessert und mit 96,8 Prozent einen Rekordwert erreicht. Das ist das Ergebnis unserer klaren Markenpolitik mit innovativen Büro- und Einzelhandelslösungen. Unser Konzernergebnis ist um mehr als 60 Prozent gestiegen und liegt mit 352,1 Millionen Euro auf dem höchsten Niveau seit vielen Jahren. Durch profitable Zukäufe von Immobilien und Fertigstellungen von Bauprojekten haben wir unser Portfolio 2019 um rund 1,0 Milliarden auf 5,1 Milliarden Euro vergrößert und damit eine relevante Größe als Player im europäischen Immobiliensektor erreicht", sagt Dietmar Reindl, COO der Immofinanz. "Damit ist die Immofinanz für das aktuell herausfordernde Umfeld aufgrund der Corona-Krise und dem damit einhergehenden Wachstumsdämpfer für die Weltwirtschaft sehr gut vorbereitet."

Das Ergebnis aus Asset Management verbesserte sich um 19,1 Prozent auf 207,3 Millionen Euro (2018: EUR 174,0 Mio.). Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen beträgt -5,1 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum vor allem durch das Recycling von kumulierten historischen Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung in die Gewinn- und Verlustrechnung deutlich positiv beeinflusst war (2018: EUR 27,2 Mio.). Das Ergebnis aus Immobilienentwicklung beläuft sich auf -12,4 Millionen Euro (2018: EUR -4,3 Mio.). Wesentliche Effekte liegen u.a. in gestiegenen Baukosten in der Projektentwicklung und bei den Aufwendungen für Immobilienvorräte. Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerten erhöhte sich stark auf 195,7 Millionen Euro (2018: EUR 6,0 Mio.). Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) betrug 345,6 Millionen Euro mehr als doppelt so viel wie 2018.

Ziel sei, 75 Prozent des in 2019 erwirtschafteten FFO 1 an die Aktionäre auszuschütten.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!