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Immofonds sind Anleger's Liebling

Aber mehr Gewinn ließ sich zuletzt mit Aktien machen

Autor: Gerhard Rodler

Nach wie vor ist der Zustrom an Anlegergeldern bei Immobilienfonds ungebrochen am stärksten. So legten die offenen Immobilienfonds beim Fondsvolumen um 17,14 Prozent auf rund 5,6 Milliarden Euro zu. Die Nettomittelzuflüsse betrugen rund 750 Millionen Euro. Die Kursgewinne beliefen sich auf rund 131 Millionen Euro, die Ausschüttungen auf 67,20 Millionen Euro. Zum Vergleich: Alle Fonds zusammen brachten es nur auf eine Vermögenssteigerung um 3,12 Prozent.

Das ist vor allem auch deshalb interessant, weil man die besten Verdienstchancen im zurückliegenden Jahr nicht ganz unerwartet bei Aktienfonds hatte. Die österreichischen Aktienfonds waren klarer Performancesieger mit 12,11 Prozent Zuwachs im Durchschnitt. Dagegen war die durchschnittliche Ein-Jahres-Performance der von den fünf Immobilien-Investmentfonds-Gesellschaften gemanagten neun Fonds (davon sechs Publikumsfonds und drei Spezialfonds) mit durchschnittlich 2,41 Prozent eher durchwegs überschaubar. Bei den vermögensverwaltenden Fonds lag die Performance insgesamt zwischen rund 0,9 und 2,6 Prozent.

Euroland-Aktienfonds wiesen vergleichsweise im Durchschnitt eine Performance von 8,97 Prozent auf und US-Aktienfonds von 7,35 Prozent positiv.

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