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Immomarkt auf Vorkrisenniveau

Halbjahreszahlen liegen deutlich unter den Vorjahreswerten

Autor: Gerhard Rodler

Die Österreicher investieren im 1. Halbjahr nur mehr 7,2 Milliarden Euro in Immobilien, das entspricht einem Minus von -10,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bei den Immobilien-Verbücherungen ging das Volumen sogar um -13,7 % auf 37.300 zurück, alleine bei Eigentumswohnungen war es ein Minus von -15,2%.

Dabei geht die Entwicklung in ganz Österreich in die gleiche Richtung, am stärksten aber in Wien: -25,5% weniger Verkäufe und um -22,7% geringerer Immobilienverkaufswert in der Bundeshauptstadt.

Umgekehrt verhält es sich bei den Immobilienpreisen. Die Quadratmeter-Preise für Eigentumswohnungen stiegen österreichweit im Jahresvergleich um +8,2%, jene für Einfamilienhäuser um +4,2%. Preise für Grundstücke sind aber um -16,7% zum Vorjahreswert gefallen, wobei es hier allerdings regional starke Unterschiede gibt.

Die Wohnungspreise sind übrigens in Wien und Niederösterreich mit ca. +19% pro Quadratmeter am stärksten gestiegen, im Bundesland Salzburg um + 8,2 Prozent. Anders in der Steiermark, wo sie um 7,5 Prozent gesunken sind. Die Preise in den restlichen Bundesländern haben sich nur geringfügig verändert. Diese Daten gehen aus dem aktuellen RE/MAX ImmoSpiegel hervor.

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