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Immoscout hat Break-even erreicht

Jetzt soll West-Ost-Gefälle verbessert werden

Autor: Gerhard Rodler

Der Break-even ist bei Immoscout24 nach einer doch ziemlich umfangreichen und langen Investitionsphase erreicht, sagt Christian Nowak, Geschäftsführer von ImmobilienScout24 in Österreich im immoflash-Interview.

Nach der Übernahme von immobilien.net und einige Zeit später auch noch immodirekt.at möchte Nowak an der Mehrmarkenstrategie festhalten. Je nach Marke gibt es unterschiedliche Rund-um-Informationen am Portal, die Immobiliendatenbank ist aber überall die selbe.

Im Zuge der Neustrukturierung wurde die komplette Mannschaft des Unternehmens von Deutschland nach Wien geholt, wo nun insgesamt 40 Mitarbeiter - vor allem im Bereich Entwicklung und Programmierung - werken. Im Verkauf sind derzeit acht Mitarbeiter beschäftigt. Die Technik ist übrigens von der deutschen Immoscout komplett getrennt.

Nowak kündigt 2017 als „Jahr des Technologiesprungs“ an.

Konkret soll im ersten Halbjahr eine neue App gelauncht werden. Nowak kündigt einen Anrufmanager an, mit dem versäumte Anrufer nachverfolgt werden können via mobiler Endgeräte. Der Scoutmanager werde ausgebaut, wo Vermarktungszeiträume und Kontaktquoten analysiert und Benchmarkingsysteme eingeführt werden.

Neben zwei Tagungen in Wien und Salzburg (statt bisher drei) soll es künfzig auch regionale Stammtische geben, wo zehn bis 30 Makler jeweils individuell angesprochen werden sollen. Ziel sei es, das West-Ost-Gefälle abzubauen.

Preissteigerungen seien 2017 keine geplant, aber es solle mehr Wahlmöglichkeiten geboten werden..