Immobilien Magazin

Strafanzeige gegen Wienwert

Neue Vorwürfe gegen die Wienwert. Laut Der Standard prüft die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eine Anzeige, die ein Ex-Geschäftspartner gegen die Wienwert eingebracht haben soll.

Autor: Stefan Posch

Ein Sprecher der WKStA bestätigt gegenüber dem Immo7, dass kürzlich eine Anzeige gegen die Wienwert erfolgt ist und geprüft wird, ob ein Anfangsverdacht vorliegen würde. Im Bericht im Der Standard ist von fragwürdigen Zahlungen an „Gesellschaften von Wienwert-Nahestehenden“ die Rede, die 2016 rund um einen geplanten Immobiliendeal in der Prager Straße in Wien-Floridsdorf geleistet worden seien. Die Vorwürfe würde auf einer Aussage des ehemaligen Geschäftspartner basieren, die Anfang Oktober vor dem Landeskriminalamt getätigt wurde.

Demnach habe Wienwert ein verbindliches Angebot für das Grundstück abgegeben, an dem auch der Auftraggeber des Exgeschäftspartners interessiert gewesen sei. Gegen eine Abschlagszahlung von 300.000 Euro habe sich das Unternehmen bereit erklärt, vom Kaufvertrag zurückzutreten. In Wirklichkeit seien drei Überweisungen von je 100.000 Euro an drei andere Gesellschaften gegangen. Diese drei Gesellschaften seien Wienwert-Aktionäre, heißt es laut Der Standard in der Rücktrittsvereinbarung. Laut Firmenbuch sind die Gesellschaften „Firma Sedelmayer Real Investment GmbH“, bei der WW Holding Aufsichtsrat Wolfgang Sedelmayer alleiniger Gesellschafter ist, die „Bakirtzis Holding GmbH“ des Aufsichtsratkollegen Nikos Bakirzoglu und die „SWW Beteiligungs GmbH“ von WW Holding-Vorstand Stefan Gruze, die einzigen Aktionäre der WW Holding. Vorstand Stefan Gruze war für den Immo7 nicht zu erreichen.

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