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In München geht für's Wohnen mehr drauf

In Düsseldorf am wenigsten

Autor: Charles Steiner

Während man in der Münchner Innenstadt für die Miete mit rund 42 Prozent des monatlichen Einkommens rechnen muss, sind es in der Düsseldorfer Altstadt nur 22 Prozent. Das geht aus einer KI-Analyse des Investmentberaters Prea hervor, die dazu über 50 Milliarden Daten zur Mietbelastung in Relation zum verfügbaren Haushaltseinkommen in den deutschen Big Seven untersucht hatte. Ziel der Analyse ist, Investoren eine gewisse Kalkulation zu Einkommen und Mietpreisen zu erlauben.

Dem zufolge seien im Schnitt 22 Prozent des Nettoeinkommens für die Kaltmiete in den deutschen Top-7 fällig. Doch es gibt hier Unterschiede zu den verschiedenen Städten respektive Stadtteilen: Besonders günstig leben die Einwohner des Düsseldorfer Distrikts 9. Südlich von Oberbilk, etwa in Garath oder Hellerhof schlägt die Nettokaltmiete mit nur rund 14 Prozent der Nettohaushaltseinkommens zu Buche. In den Nachbarstadtteilen Wersten, Himmelgeist oder Holthausen kommen die Mieter mit 15 Prozent ebenfalls vergleichsweise günstig weg. In der Münchener Innenstadt hingegen müsste ein Mieter in der Altstadt 41,69 Prozent seines Nettoeinkommens für die Wohnung ausgeben. Auch die Maxvorstadt, Au-Haidhausen und die Isarvorstadt belegen mit 37,36 bis 39 Prozent die vorderen Plätze im Prea-Ranking, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg, der Szenekiez in Berlin schlägt mit 33,30 Prozent zu Buche, auch Berlin Mitte ist mit 33,21 Prozent einer der teuersten Bezirke. Zum Vergleich, im teuersten Bezirk Kölns, der Innenstadt oder in Hamburg Altona liegt dieser Wert bei 26 Prozent, in der Düsseldorfer Altstadt gar nur bei 22 Prozent. Prozent, in der Düsseldorfer Altstadt gar nur bei 22 Prozent.

„Wenig überraschend sind vor allem die innerstädtischen Lagen besonders teuer, selbst für die dortige Zielgruppe mit ihren überdurchschnittlichen Einkommen. Eine Ausnahme ist hierbei Berlin, das im Schnitt in den teureren Lagen ein deutlich niedrigeres Nettohaushaltseinkommen aufweist als vergleichbare Lagen in anderen Städten“, erklärt Gabriel Khodzitski, Gründer und CEO von Prea. „Unsere Analyse zeigt Investoren ganz klar, in welchen Lagen vor allem für welche Zielgruppe zu welchen Mietpreisen gebaut werden kann. Das hilft dabei, nicht am Bedarf der Bezirksbevölkerung vorbei zu bauen.“