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Inflation auf 1,4 Prozent gesunken

Preistreiber nach wie vor Wohnen, Wasser, Energie

Autor: Charles Steiner

Die Inflation ist im August erneut gesunken - und zwar kräftig unter den Wert der Preissteigerungsrate im Wohnbereich. Gab die Statistik Austria die Inflation im Juli noch mit 1,7 Prozent an, so wurden für den August 1,4 Prozent ausgewiesen. Preistreiber war - wie in den Monaten davor - Wohnen, Wasser und Energie. Diese stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,3 Prozent und beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +0,45 Prozentpunkte. Mieten stiegen um 4,6 Prozent (Einfluss: +0,24 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen kostete um 3,2 Prozent mehr (Einfluss: +0,20 Prozentpunkte). Haushaltsenergie verbilligte sich durchschnittlich um 1,2 Prozent (Einfluss: -0,05 Prozentpunkte). Das war vor allem auf stark gefallene Heizölpreise zurückzuführen.

Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat Juli 2020 waren Verbilligungen für Bekleidungsartikel (durchschnittlich -6,6 Prozent. Diese seien auf einen verstärkten und ausgeweiteten Sommerschlussverkauf zurückzuführen, so die Statistik Austria. Als Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich höhere Mieten (durchschnittlich +0,5 Prozent; Einfluss: +0,03 Prozentpunkte).

„Hauptverantwortlich für den Rückgang der Inflation gegenüber dem Vormonat war die Preisentwicklung bei der Kleidung. Nachdem der Sommerschlussverkauf im Juli wesentlich schwächer als in den Vorjahren ausgefallen war, folgte im August eine dynamischere Schlussverkaufswelle. Dadurch war Mode im August verglichen mit dem Vorjahr deutlich billiger“, erläutert Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas