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Inflation sinkt auf 1,3%

Teuerungen für Wohnen als Inflationstreiber:

Autor: Gerhard Rodler

Die. Indexierungen bei Mietverträgen bleibt vorerst mau, da diese überwiegend an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelt sind. Und hier bleiben die Steigerungen im untersten Bereich.

Die Inflationsrate für Oktober 2020 lag bei 1,3 Prozent (September 2020 revidiert 1,4 Prozent), wie aus Berechnungen von Statistik Austria hervorgeht. Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2015 (VPI 2015) lag für Oktober 2020 bei 108,6 (September 2020 revidiert 108,5). Gegenüber dem Vormonat September 2020 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,1 Prozent.

„Im Oktober ist die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und beträgt nun 1,3 Prozent. Für den Mikrowarenkorb, der die Waren des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmittel, aber auch die Tageszeitung enthält, betrug die Preissteigerung im Jahresvergleich 3,3 Prozent“, sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie stiegen im Jahresvergleich durchschnittlich um 2,2 Prozent. Sie beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +0,42 Prozentpunkten und waren damit stärkster Preistreiber im Jahresabstand. Mieten stiegen um 5,6 Prozent (Einfluss: +0,30 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen verteuerte sich um 3,0 Prozent (Einfluss: +0,19 Prozentpunkte). Haushaltsenergie hingegen kostete durchschnittlich um 2,4 Prozent weniger (Einfluss: -0,10 Prozentpunkte). Das war vor allem auf massiv gefallene Heizölpreise zurückzuführen (-32,7%; Einfluss: -0,17 Prozentpunkte). Auch die Preise für Gas gingen zurück (-2,4 Prozent), ebenso wie jene für Fernwärme (-1,6 Prozent) und für feste Brennstoffe (-0,8 Prozent). Im Gegensatz dazu stiegen die Strompreise um 5,1 Prozent (Einfluss: +0,10 Prozentpunkte).