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Pandemie als Chance

Institutionelle Investoren fürchten sich nicht

Autor: Gerhard Rodler

Ein Großteil der Investoren (41 Prozent) wollen kurzfristig während der Krise Investitionschancen nutzen, weitere 27 Prozent nur sehr fokussierte und ausgewählte Investitionen sowie 29 Prozent nur noch bisherige Investitionsentscheidungen umsetzen. 4 Prozent stoppen derzeit alle Investitionsaktivitäten. Beginnend mit dem zweiten Quartal meint die Mehrzahl der Befragten (über 85 Prozent), dass sich die negativen Effekte auf die Immobilienmärkte zügig noch in 2020 auswirken werden Die Mehrzahl der Befragten erwartet den wirtschaftlichen Tiefpunkt im 2. Quartal 2020. Von dieser Gruppe sehen die meisten den Juni 2020 als stärksten Krisenmonat.

Bis zu 37 Prozent der Befragten sehen Logistik- und Lagerimmobilien als große Profiteure in den Immobiliensegmenten. Danach folgen für bis zu 26 Prozent Wohnimmobilien und für bis zu 16 Prozent Ärztehäuser sowie für bis zu 14 Prozent Fachmärkte.

Für fast alle Teilnehmer stehen die großen Verlierer durch die Coronakrise in den Sektoren fest. Hotels werden hart betroffen sein, danach folgen Shopping-Center und dann der Einzelhandel in den Haupteinkaufsstraßen der Innenstädte.

Dies sind einige Ergebnisse aus der Corona-Umfrage des FondsForums. An der Umfrage nahmen im Zeitraum vom 16. März 2020 bis 3. April 2020 über 170 institutionelle Immobilienanleger, Fondsmanager und Dienstleister teil. Der Anteil der Investoren lag bei 25 Prozent. Übrigens: Für 38 Prozent der institutionellen Anleger die Umstellung auf Backup- bzw. Homeoffice-Betrieb zwar nicht leicht, aber doch machbar und für 48 Prozent sogar einfach und unkompliziert. 41 Prozent sehen kurzfristig sogar gute Chancen für überlegte Investitionen.

Rund 61 Prozent der institutionellen Anleger beschäftigten sich wie der Rest der Befragten im Februar 2020 mit ersten Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Über alle Teilnehmergruppen hinweg waren nur rund 12 Prozent bereits im Januar 2020 aktiv.

Die Mehrzahl der Befragten (über 60 Prozent) kann ihre Tätigkeiten gut aus dem Homeoffice heraus ausüben. Bei einem Drittel funktioniert es eher mittelgut. Nur bei 2 Prozent bis 9 Prozent (je nach Befragtengruppe) ist die Einschätzung schlecht.

Über 90 Prozent der Befragten haben keine Sorge vor einer Kündigung im Zuge der Krise. Lediglich rund 10 Prozent haben eher mittlere Sorgen, große Sorgen macht sich nur 1 Prozent.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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