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Kaum große deutsche Logistikentwickler

Player aus dem anglikanischen Raum dominieren Markt

Autor: Stefan Posch

Logistikentwickler aus dem anglikanischen Raum dominieren den deutschen Logistikmarkt. Das zeigt die gestern veröffentlichte Studie „Logistik und Immobilien 2016“ der Bulwiengesa AG.

Demnach kommt fast jeder zweite der 20 größten Projektentwickler im deutschen Logistikbereich aus dem englischsprachigen Raum. Ein Grund dafür sei, dass sich die Entwickler in ihren „sehr transparenten Heimatmärkten“ stärker professionalisieren konnten, heißt es in der Studie. Die internationalen Unternehmen hätten zudem die Bedeutung Deutschlands als Logistikstandort richtig und frühzeitig erkannt und hätten sich entsprechend expansiv verhalten.

Die Unternehmen Goodman, SEGRO, VGP, Panattoni und Prologis haben zwischen 2011 und 2015 2,53 Millionen Quadratmeter Logistikfläche neu entwickelt. Das sind fast 38 Prozent des Marktes. Die Pipeline-Entwicklungen zeigt zudem bereits jetzt, dass sich dieser Trend fortsetzt werde, so die Studie. Weltweit agierende deutsche Anbieter gebe es hingegen derzeit nicht. Lediglich in Einzelfällen würden deutsche Akteure wie die Garbe Industrial Real Estate GmbH im internationalen Markt agieren. Zudem ordnet die Studie sämtliche deutsche Projektentwickler dem Mittelstand zu.