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Investmentmärkte: Alles wieder gut!

Schon Dynamik wie im Vorjahr in Deutschland:

Autor: Gerhard Rodler

Auch im dritten Quartal 2020 zeigten sich die deutschen Investmentmärkte weiterhin lebhaft. Der in den ersten drei Quartalen erzielte Investmentumsatz liegt demzufolge mit gut 41,7 Milliarden Euro nur um 3 Prozent unter dem außergewöhnlich guten Vorjahresergebnis. Rechnet man noch die Investitionen in Wohnimmobilien (ab 30 Einheiten) hinzu, die sich auf gut 16,6 Milliarden Euro belaufen, so ergibt sich ein Gesamtumsatz von knapp 58,4 Milliarden Euro. Dies zeigt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. Aufgrund des außergewöhnlich guten ersten Quartals und wieder spürbar anziehender Märkte in Q3 wurde mit gut 41,7 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. Mit rund 12,3 Milliarden Euro im dritten Quartal wurde der zehnjährige Durchschnitt um 7 Prozent übertroffen. Auch Paketverkäufe können mit 17,6 Milliarden Euro gegenüber Q3 2019 um 44 Prozent zulegen, während Einzeldeals derzeit in Deutschland rückläufig sind. Besonders spannend: Büro-Investments bleibt mit 37 Prozent (15,2 Milliarden Euro) weiterhin die wichtigste Assetklasse und beweist damit, dass klasssische Büros noch lange nicht am absteigenden Ast sind. Berlin bleibt dabei übrigens beliebtester Investitionsstandort (knapp 5,4 Milliarden Euro) in Deutschland.

Und: Wie prognostiziert steigen die Immobilienpreise nach wie vor deutlich: Die Netto-Spitzenrenditen sind in allen A-Standorten neuerlich noch einmal gesunken. Die Bürorenditen sind teilweise auf 2,55 Prozent abgesackt und Logistikstandorte sind auch nicht mehr viel über drei Prozent (!) zu haben.