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Investmentmarkt startet lebhaft in 2014

Stuttgart auf der Überholspur

Autor: Gerhard Rodler

Während die Anzahl der getätigten Transaktionen über dem Vorjahr lag, blieb das Transaktionsvolumen des ersten Quartals hinter dem Vorjahreswert zurück – was laut Colliers Deutschland durch den Verkauf des großvolumigen Bülow-Carré im Jahr 2013 begründet ist.

Im risikoaversen Core-Segment wurden im ersten Quartal 2014 angebotsbedingt keine nennenswerten Transaktionen am Stuttgarter Immobilieninvestmentmarkt getätigt. Hier steht der regen Nachfrage nationaler wie auch internationaler Investoren kein adäquates Angebot gegenüber, was sich bis auf weiteres auch nicht ändern dürfte. Sowohl im Core- wie auch im Non-Core-Segment sind im Laufe des Jahres nochmals leicht rückläufige Renditen zu erwarten.

Mit über 60 Prozent konnte die Assetklasse Büro im ersten Quartal 2014 laut Colliers International Stuttgart den höchsten Anteil am Transaktionsvolumen auf sich vereinen. Neben Büro- und Handelsobjekten besteht in Stuttgart und der Region zudem eine rege Nachfrage nach gewerblichen Investments der Assetklassen Hotel und Logistik. Deutsche Investoren beherrschten im ersten Quartal 2014 das Marktgeschehen, wobei Colliers International Stuttgart den Anteil ausländischer Investoren am Transaktionsvolumen angesichts deren reger Nachfrage für das Jahr 2014 erneut mit 25 bis 30 Prozent prognostiziert.