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Investments in Frankfurt boomen

Nach Allzeithoch geht es weiter nach oben

Autor: Gerhard Rodler

Nachdem bereits 2014 ein außergewöhnliches Transaktionsvolumen registriert werden konnte, hat der Umsatz 2015 noch einmal zugelegt. Insgesamt wurden knapp 6,02 Mrd. Euro im Frankfurter Marktgebiet in gewerbliche Immobilien investiert, womit das Vorjahresergebnis um 13 Prozent gesteigert wurde. Vor allem Büroobjekte, wie das Trianon oder der Eurotower, standen in der Gunst der Investoren ganz oben und zeichnen für 80 Prozent dieser Deals verantwortlich.

Erwähnenswert ist auch, dass gerade in diesem Marktsegment ausländische Anleger besonders aktiv waren und für rund 75 Prozent des Investmentumsatzes mit großen Transaktionen verantwortlich sind.

Die starke Nachfrage und der damit einhergehende Wettbewerb um die Top-Objekte haben die Spitzenrenditen 2015 weiter sinken lassen. Für Büroobjekte werden 4,30 Prozent registriert, und damit 20 Basispunkte weniger als Ende 2014. Bezogen auf den zehnjährigen Durchschnitt liegt die Spitzenrendite aktuell um 48 Basispunkte niedriger. Damit bewegt sich Frankfurt nach wie vor im Mittelfeld der wichtigsten deutschen Standorte. Auch bei innerstädtischen Geschäftshäusern hielt der Preisanstieg an. Aktuell sind in diesem Marktsegment 3,80 Prozent zu notieren. Die deutlichste „Yield Compression” verzeichneten aber Logistikobjekte. Hier reduzierte sich die Netto-Anfangsrendite für Spitzenobjekte im Jahressverlauf um 105 Basispunkte auf jetzt 5,25 Prozent, ergibt eie aktuelle Analyse der BNP Paribas.