immoflash

Irland braucht dringend Pflegeheime

Bevölkerung altert massiv, Plätze Mangelware

Autor: Charles Steiner

Irland sieht sich in den kommenden Jahren einer massiven Alterung der Bevölkerung entgegen. Aktuellen Prognosen des irischen Statistikamts wird die Zahl der über 65-Jährigen bis 2051 auf etwa 1,6 Millionen steigen - 2016 waren es noch 630.000. Damit werden aber Investments in altersgerechte Immobilien - insbesondere Pflegeheime - zu einem drängenden Thema, schreibt Immac research in einer aktuellen Aussendung. Laut dieser sei das Angebot an Pflegeplätzen in Irland historisch bedingt strukturell schwach und reiche heute schon nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. Und die Nachfrage nach vollstationärer Pflege wird - betrachtet man die obige Statistik - rasant nach oben schnellen. Das irische „Economic and Social Research Institute (ESRI)“ prognostiziert bei der Altersgruppe 80 Jahre und älter einen Anstieg je um 89 bis 94 Prozent bis zum Jahr 2030. Es seien daher nicht nur Ersatzneubauten und Anpassungen im Bestand notwendig, sondern auch die Schaffung von neuen Pflegeplätzen.

Diese will die Immac auch bauen - man suche und kaufe sukzessiv solche Immobilien an. Zusammen mit der Beechfield Care Group, die bereits drei Pflegeheime in Dublin betreibt und von der Immac Ende 2017 erworben wurde, seien nun die Weichen für weitere Ankäufe gestellt worden. Frank Sgonina, Transaktionsmanager bei Immac und für den irischen Markt zuständig: „Der demographische Wandel zusammen mit einem enormen Nachholbedarf in Bezug auf Bestandsanpassungen aber auch die vielfältigen Möglichkeiten des Neubaus macht Irland zu einem sehr attraktiven Investmentmarkt.“