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IVS übergibt Stellungnahme an Staatsanwaltschaft

IVS übergibt im Zuge der Strafanzeige der Wienwert umfassende Stellungnahme. Sprecherin: „Schädigung für Auftraggeber kann nicht vorliegen.“

Autor: Charles Steiner

Der Streit zwischen Wienwert und der IVM-Tochter IVS Schadensmanagement im Zuge einer Strafanzeige wegen schwerem gewerbsmäßigem Betrug zieht weitere Kreise. Wie die IVS via Aussendung verlautbaren lässt, habe man eine umfassende Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft übermittelt, in der man den Vorwürfen von Seiten der Wienwert entgegentreten will. Laut dieser schließe die IVS Werkverträge mit Hauseigentümern und Wohnungseigentümergesellschaften ab, in denen sich die IVS verpflichte, sämtliche Schäden aus einer Hand zu beheben und sich in diesem Zusammenhang Professionisten wie Tischler, Fließenleger, Elektriker, etc. bediene und Behördeneingaben sowie Qualitätskontrollen selbst erledige.

Laut IVS habe dabei ein Vergleich mit den Erhebungen der Arbeiterkammer zum Zeitpunkt der Leistung Mitte des Vorjahrs ergeben, dass man einen um 20 Prozent günstigeren Preis als marktüblich verrechnet habe. Eine Sprecherin des Unternehmens: „Teurer als am freien Markt wurde es für den Auftraggeber nachweislich nicht. Somit kann keine Schädigung an Auftraggebern vorliegen.“

Wie bereits berichtet wirft die Wienwert der IVS vor, inkorrekte Rechnungen bei Schadensfällen gelegt zu haben und hat das Unternehmen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Laut dieser habe es bereits eine Hausdurchsuchung in deren Büroräumlichkeiten gegeben. Die IVS weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer Diffamierungskampagne.