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Tokio für Investments immer interessanter

TH Real Estate erwirbt erstes Objekt

Autor: Stefan Posch

Der Immobilien-Investmentmanager TH Real Estate hat zum ersten Mal ein Immobilienobjekt in Tokio erworben. Etwa 82 Millionen US-Dollar hat die 4.539 m² große Einzelhandel- und Büroimmobilie im Stadtteil Ginza gekostet. Japan ist durch seine rückläufige demographische Entwicklung ein schwieriger Immobilienmarkt. Laut einer Studie von TH Real Estate hätten sich etwa in Osaka die Büromieten seit dem Jahr 1996 halbiert.

Doch Tokio sei nicht Japan, heißt es in der Studie. Man untersuche keine Länder, sondern Städte. Die alternde Bevölkerung und die rückläufige Bevölkerungszahl in Japan werde dazu führen, dass sich die Einwohner vermehrt in den funktionierenden Städten gruppieren werden, so die These der Studie. Deswegen rechne man in Tokio weiter mit einem Bevölkerungswachstum. Man erwarte den Bevölkerungshöhepunkt der größten Stadt Japans erst in den kommenden 15 Jahren. „Wir glauben, dass die demografischen Fundamentaldaten Tokios, der größten Stadt der Welt, den Kauf zu einem sicheren, langfristigen Investment machen“, zeigt sich Shu Watanabe, Director of Capital Transaction in Asien bei TH Real Estate, in einer Aussendung überzeugt. Die Akquisition passe zu ihrer Strategie, gut gelegene Spitzenimmobilien zu erwerben, die auf die Bedürfnisse ihrer Mieter ausgerichtet sind. Laut der Aussendung ist das Investment ein weiterer Schritt auf dem Weg, die Präsenz der TH Real Estate in der Region Asien-Pazifik zu stärken.