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Kampfansage für Makler-Bezahlsoftware

Kaum zu glauben, dass das geht. Datenspezialist Roland Schmid schaltet jetzt noch einen Gang zu: Mit seiner Gratis-Software für Makler hat er einen weiteren Big Bang geschafft. Über seine Beweggründe und Ziele sprach er mit Gerhard Rodler.

Autor: Gerhard Rodler

IMABIS bringt jetzt eine neue Maklersoftware, und das kostenfrei. Warum ist die gratis? Roland Schmid: Aus unserer Sicht ist eine kostenpflichtige Maklersoftware als Basisarbeitsinstrument nicht mehr zeitgemäß. PROMABIS ist ganz offen gesprochen ein zusätzlicher Vertriebskanal für alle Produkte der Roland Schmid Group: IMABIS, IMMOunited und vor allem PicMyPlace. Außerdem verbessern wir damit gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden die erforderliche Datenbasis für mehr Transparenz am Immobilienmarkt.

Wo muss man bei dieser Software Abstriche machen, wenn man von einem der vielen Bezahl-Programme auf PROMABIS umsteigt? Schmid: Da muss man gar keine Abstriche machen! Alle Funktionalitäten einer gängigen Maklersoftware, wie zum Beispiel Objektanlage und Verwaltung, Vermarktung und Kontaktmanagement inklusive Aktivitätennachweis sind abgedeckt. Das alles ergibt eine effiziente und vor allem einfach zu bedienende Software für optimale Arbeitsabläufe.

Was ist denn eigentlich die "Gegenleistung" des Maklers dafür - es muss doch ein geschäftliches Kalkül dahinter stehen bei so einem Aufwand? Schmid: Wir erwarten uns gar keine Gegenleistung! Ganz im Gegenteil: Sind unsere Kunden zufrieden, sind wir es auch! Uns geht es immer um einen einfachen und direkten Zugriff auf unsere Immobiliendaten, und da ist PROMABIS die perfekte Ergänzung. Und der Anwender erhält zusätzlich eine kostenlose Vermarktungsplattform unserer neuen virtuellen Besichtigungen von PicMyPlace.

Also müssen alle Makler, die die Gratis-Software nutzen, das kostenpflichtige Produkt PicMyPlace kaufen. Also doch nicht gratis? Schmid: Absolut nicht, es gibt gar keinen Zwang, das zu tun. Zumal ja PicMyPlace nur etwas kostet, wenn der Makler erfolgreich vermittelt. Irgendein auch noch so versteckter Kaufzwang wäre sowieso nie eine erfolgreiche Strategie!

Wer ist die Zielgruppe für Ihre Gratis-Maklersoftware? Schmid: Immobilienmakler natürlich! Wir freuen uns vor allem darauf, Start-ups und Neueinsteiger von Beginn ihres Geschäftes an abzuholen und nachhaltig unterstützen zu können.

Wie sieht es mit der Weiterentwicklung dieser Software aus? Man sagt ja, dass nichts so alt ist wie die Software aus dem Vorjahr. Schmid: Obwohl kostenlos, nehmen wir PROMABIS natürlich genauso ernst wie jedes andere Produkt der Roland Schmid Group. Das bedeutet, wir arbeiten jeden Tag an der Verbesserung des Produktes und berücksichtigen dabei das wertvolle Feedback unserer Anwender.

Mit welchen Marktanteilen rechnen Sie in der nächsten Zeit? Schmid: Am ersten Abend nach der Presseaussendung (Anm. Redaktion: 13. Februar) hatten wir bereits 127 Anfragen und Voranmeldungen. Das hat uns selbst überrascht. Wir bleiben aber bei einem Ziel von 100 Kunden bis Ende des Jahres.

Das Unternehmen hat ja zum Sprung nach Deutschland angesetzt - ist angedacht, die Gratissoftware dort auch einmal anzubieten? Schmid: Der deutsche Markt hat im Gegensatz zum österreichischen Markt doch einige andere Rahmenbedingungen. Nicht nur deswegen werden wir uns zuerst auf den österreichischen Markt fokussieren und hier erste Erfahrungen sammeln, um dann möglicherweise in einem zweiten Schritt den deutschen Markt aktiv anzugehen.

Danke für das Gespräch.

Was die Software kann

Objektanlage und Verwaltung
- Vermarktung
- Kontaktmanagement & Aktivitätennachweis

Das neue Online-Tool

Das bietet das neue Besichtigungsprogramm PicMyPlace:- virtuell besichtigen
- 100% Dienstleistung
- Null Aufwand beim Makler
- Zahlen nur bei Erfolg
- Inklusive Grundriss

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Kommentare

LupoREX | 27.04.2017 09:20

1) NICHT GRATIS 2) Überlebenskampf oder Vorbereitung eines Unternehmensverkaufs. Immobiliennet hat auch kurz vor dem Verkauf noch versucht durch Preisdumping Kunden zu ködern bevor es das Unternehmen an Immobilienscout24 verkauft hat.

jazua99 | 24.03.2017 11:56

Anscheinend bereitet sich da jemand hinter den Kulissen auf ein MLS-System vor?