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Kassa machen mit Retail

Wieder Steigerung des Transaktionsvolumens

Autor: Gerhard Rodler

Der deutsche Investmentumsatz mit Einzelhandelsimmobilien erreichte 2014 ein Volumen von 9,3 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht dies einer neuerlichen Steigerung um rund 5 Prozent. Damit konnte das zweitbeste Transaktionsvolumen der letzten sieben Jahre erzielt werden. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE). Mit einem Umsatz von gut 6,2 Mrd. Euro tragen Einzelinvestments zwei Drittel zum Ergebnis bei. An der Spitze aller Assetklassen liegen Fach- und Supermärkte, die auf ein Transaktionsvolumen von gut 4 Mrd. Euro kommen. Dies entspricht einem Anteil von über 43 Prozent am Gesamtumsatz. Damit konnten sie gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen und sich alleine an die Spitze setzen. Auf Platz zwei folgen Shopping Center mit einem Anteil von knapp 26 Prozent. Sowohl absolut als auch relativ betrachtet liegen sie mit diesem Ergebnis auf einem vergleichbaren Niveau wie 2013. Gerade in diesem Marktsegment reicht allerdings das Angebot nicht aus, um das große Investoreninteresse vollständig bedienen zu können. Den Bronzeplatz sichern sich innerstädtische Geschäftshäuser, die fast 22 Prozent zum Ergebnis beitragen und die Rangliste im Vorjahr noch knapp angeführt hatten. Ähnlich wie bei Shopping Centern übersteigt das Anlegerinteresse auch bei Geschäftshäusern in zentralen Lagen bei weitem das Angebot. Gut 9 Prozent des Transaktionsvolumens flossen darüber hinaus in Kaufhäuser.