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Kein gutes Zeugnis für Immobranche

Innovationsmanagement noch in Kinderschuhen

Autor: Gerhard Rodler

Die International Real Estate Business School hat gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement der Universität Regensburg das Innovationsmanagement der Immobilienwirtschaft vermessen. Die Branche hat offensichtlich Aufholpotenzial, doch erste Erfolge werden deutlich.

Forscher der Universität Regensburg unter der Leitung von Tobias Just haben in einer breit angelegten Studie das Innovationsmanagement untersucht. Insgesamt ist das Innovationsmanagement in der Immobilienbranche demnach noch unzureichend institutionalisiert. In zu wenigen Unternehmen gibt es formale Prozesse, klare Zuständigkeiten und zum Beispiel einen eigenen Innovationsmanager. Gleichwohl haben viele Unternehmen die Bedeutung von Innovationen offenbar erkannt, und die meisten Befragungsteilnehmer gehen davon aus, dass gerade in den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Demografie und Digitale Ökonomie der Wert von Innovationen zunehmen wird. Gerade Unternehmen mit einem Innovationsmanager melden, dass ihre Innovationen überdurchschnittlich häufig erfolgreich verlaufen sind.

Die Autoren der Studie folgern, dass es für Unternehmen der Immobilienwirtschaft wichtig ist, ihre Innovationskraft zu stärken.

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Kommentare

Henry | 15.01.2016 10:35

Das Ergebnis der Studie ist ja nun nicht sonderlich kreativ, oder? Sollte es nicht das ZIel jedes Unternehmens sein, seine "Innovationskraft zu stärken"?