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Kein Verkauf der IMV-Hausverwaltung

Gesellschafter dementieren entsprechende Gerüchte

Autor: Gerhard Rodler

Eine Geschichte, die eigentlich keine ist, macht derzeit die Runde am Wiener Immobilienparkett. Und zwar hartnäckig. Die Hausverwaltung IMV - nach einem Management Buy-out von der Immofinanz in das Mehrheitseigentum von Langzeitgeschäftsführer Wolfgang Macho übergegangen - soll verkauft werden. Mehr noch: Ein Verkauf soll unmittelbar bevorstehen.

Genau das sei aber nicht der Fall. Wolfgang Macho zum Immobilien Magazin: „Diese Gerüchte entbehren jeder Grundlage. Es gibt keinerlei Verkaufsgespräche und ich will auch keinesfalls verkaufen.“ Der Immobilienentwickler Daniel Jelitzka, Minderheitsgesellschafter der Unternehmensgruppe, weiß auch nichts von aktuellen Verkaufsgesprächen. Am Ende des Tages sei alles eine Frage des Preises, dementiert Jelitzka augenzwinkernd, der sei bei der IMV aber durchaus hoch.

2015 war die IMV noch größter Hausverwalter in der Assetklasse Wohnen in Österreich.- Laut dem einzigen Hausverwalterranking Österreichs im Immobilien Magazin wurden damals 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche bewirtschaftet, das sind über 32.000 Wohneinheiten. Beim Ranking in diesem Jahr hatte die IMV aufgrund der Turbulenzen rund um eine Anzeige bei der Wirtschaftspolizei (samt Hausdurchsuchung) nicht mitgemacht. Dem Vernehmen nach sind aber einige Kunden seither abhanden gekommen.