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KGAL steigert Immo-Vermögen

Transaktionen im Wert von 1,3 Milliarden Euro abgewickelt

Autor: Charles Steiner

Die KGAL bilanziert für das Vorjahr mit einem abgewickelten Transaktionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro im Immobilienbereich durchaus positiv. Das Volumen teilt sich dabei auf 31 Liegenschaften auf, die Hälfte davon außerhalb Deutschlands. Neben Transaktionen in Deutschland wurde auch in Irland, Niederlanden, Polen und Österreich gekauft. Die Vermietungsquote über das Gesamtportfolio, das sowohl in Wohnen, Büro, Nahversorger und Fachmarktzentren investiert ist, liegt bei 98,4 Prozent. Das betreute Investitionsvolumen liegt bei über 7 Milliarden Euro, die aktiven Assets under Management stiegen dabei auf über 5 Milliarden Euro. Ein Höhepunkt war ein Club Deal mit dem Erwerb des „Perlach Plaza“ in München, mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro eine der größten Quartiersentwicklungen in Deutschland, die bis Ende 2022 fertiggestellt sein soll.

Die Assetklasse Infrastruktur konnte im Geschäftsjahr 2020 bei den Assets under Management deutlich zulegen und verwaltet aktuell circa 3,2 Milliarden Euro. Erstmals wurde in den Wachstumsmarkt Polen investiert. Dafür war das Vorjahr das schwärzeste in der Geschichte der Luftfahrt. Ungeachtet dessen: Trotz des herausfordernden Umfeldes gibt es auch von der Assetklasse Flugzeuge positives zu vermelden. So konnten die KGAL und Goal German Operating Aircraft Leasing GmbH, das Joint Venture der KGAL GmbH & Co. KG und der Deutsche Lufthansa AG, einen neuen Airbus A350-900 für einen institutionellen Fonds der KGAL erwerben und damit ihr Portfolio um einen der modernsten Langstreckenjets erweitern. Zeitgleich wurde das Flugzeug an die Deutsche Lufthansa AG verleast.

Gert Waltenbauer, CEO der KGAL: „Unser Geschäftsmodell basiert in hohem Maße auf Vertrauen. Dass wir trotz der im vergangenen Jahr eingeschränkten Möglichkeiten eines persönlichen Austausches vor Ort im Bestandskundenkreis einige attraktive Opportunitäten umsetzen konnten, freut mich sehr.“