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Strom für Kamerun dank KGAL

SunErgy liefert kleine Solarkraftwerke in Schwellenländer

Autor: Gerhard Rodler

Die KGAL New Frontiers (KNF) hält 22 Prozent an der norwegischen SunErgy. SunErgy versorgt Dörfer in Kamerun mit netzunabhängigem Strom. Mit der Beteiligung der KNF finanziert SunErgy ihr Wachstum. Die „Perspektive New Frontiers“ stellt die KNF und das Projekt der SunErgy vor.

Die KNF investiert eigenes Geld in neue Geschäftsfelder der KGAL-nahen Assetklassen Flugzeuge, Immobilien und erneuerbare Energien sowie in kleine Venture-Capital- und Private-Equity-Beteiligungen. „Der Erfahrungsschatz der KGAL ist eine wichtige Grundlage für die KNF-Investments“, erklärt Klaus Wolf, Geschäftsführer der KGAL New Frontiers. „Unsere Bereitschaft, selbst zu investieren, sollte zukünftig auch Anlegern den Weg weisen“, betont Wolf, insbesondere da die Auswahl der Beteiligungen sehr selektiv erfolge.

Stein Skjorshammer hat SunErgy 2012 gegründet. Davor war er unter anderem Associate Professor einer Business School und CEO von Alcatal Nova. Diese Erfahrungen will er heute einbringen, um Menschen in Afrika aus der Armut zu helfen. Derzeit bietet SunErgy in sieben Dörfern in Kamerun mittels kleiner Solarkraftwerke netzunabhängigen Strom an. Die Kosten für den Bau der Solaranlagen sind so hoch, dass SunErgy externe Investoren für das Projekt gewinnen möchte. Die angestrebte Rendite soll deutlich zweistellig sein.

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