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KGAL will klimaneutral werden

Will bis kommendes Jahr Treibhaus-Emissionen ausgleichen

Autor: Charles Steiner

Klimaneutralität und Nachhaltigkeit werden zu immer wichtigeren Kennwerten von Investoren. Auch die KGAL, die mitunter auch in Österreich investiert ist, will sich ab kommendem Jahr als klimaneutraler Assetmanager positionieren und in diese Richtung ihr Portfolio ausrichten. Durch den Ausgleich aller Treibhaus-Emissionen im Zusammenhang mit dem eigenen Geschäftsbetrieb werde man ab 2021 klimaneutral, zudem will man die Treibhaus-Emissionen pro Mitarbeiter in den kommenden zehn Jahren jährlich um fünf Prozent senken. Ziel ist es, bis 2050 ein vollständig klimaneutrales Investment-Portfolio zu verwalten, so KGAL in einer Aussendung. Gert Waltenbauer, CEO der KGAL, kommentiert: „Um unserem Unternehmensleitbild gerecht zu werden, bieten wir nicht nur unseren Investoren nachhaltige Produkte, sondern müssen und wollen auch insgesamt zu einem nachhaltigen Asset-Manager werden und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft leisten.“ Das von der KGAL-Gruppe verwaltete Investment-Portfolio umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro aus den Bereichen Immobilien, Flugzeuge und Erneuerbare Energien. Die gemanagten Vermögenswerte aus letzterer Assetklasse produzieren jährlich mehr als zwei TWh grünen Strom und decken so rechnerisch den Strombedarf von rund 1,5 Millionen Menschen. Laut eigenen Angaben habe man bereits im Vorjahr das eigene Emissionsvolumen in Höhe von etwa 1.700 Tonnen CO2 durch die KGAL-Gruppe im Jahresvergleich um 13 Prozent reduzieren können.