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Klimavolksbegehren startet

22. bis 29. Juni:

Autor: Gerhard Rodler

Mit Corona hat uns zur Klimakrise eine weitere Krise getroffen. Trotz der Tragik kann aus Krisen immer etwas mitgenommen werden. Was müssen wir für die Klimakrise lernen? "Es bringt nichts, wenn Österreich etwas tut", wird bei der Klimakrise oft argumentiert. Es ist offensichtlich, dass globale Krisen nur gemeinsam bewältigt werden können. Österreich hat die Chance, als Vorreiter eine Vorbildfunktion einzunehmen und zu internationalem Wissensaustausch beizutragen.

Während der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie bedeutend die Arbeit von WissenschaftlerInnen ist. Wie wichtig es ist, deren Erkenntnisse der Öffentlichkeit zu kommunizieren und, dass sich eine Wirkung nur zeigt, wenn PolitikerInnen Maßnahmen auf ihnen aufbauen. Regierungspläne müssen einen langfristigen Blick bewahren und effektive Klimamaßnahmen umsetzen. "Die Klimakrise verlangt politische Maßnahmen für die lebenswerte Zukunft junger Menschen und nachkommender Generationen. Der Staat darf nicht Politik auf Kosten unserer Kinder und Enkel machen." führt Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens, aus.

Die Corona-Krise macht deutlich, dass Menschen gemeinschaftlich zu der Lösung einer Krise beitragen, wenn die Politik ihre Verantwortung ernst nimmt, Maßnahmen zum Schutz der Gesellschaft zu setzen.

Das Klimavolksbegehren will dazu beitragen, dass die Klimakrise in Angriff genommen wird. Die Eintragungswoche ist vom 22.-29. Juni.

Weitere Informationen unter: klimavolksbegehren.at.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!