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Klimawandel drückt auf Wohnqualität

Drittel hat bereits Maßnahmen gesetzt

Autor: Charles Steiner

Gerade jetzt, während den August-typischen Hundstagen, ist der fortschreitende Klimawandel für die meisten so richtig spürbar. Hitze, Wetterphänomene - das alles drückt auf die Wohnqualität der Österreicher. Die Immo-Plattform ImmoScout24 hat das für die Studie "Nachhaltigkeit und Wohnen" mit der Integral Markt- und Meinungsforschung erhoben - mit dem Ergebnis, das gut jeder zweite Befragte (51 Prozent) der Ansicht ist, dass der Klimawandel zumindest teilweise die Wohnqualität beeinträchtigt. Überdurchschnittlich beeinträchtigt fühlen sich dabei Personen, die zur Miete oder in Gemeindeimmobilien leben, aber auch jüngere Befragte.

Aus diesem Grund hätten bereits 31 Prozent der Österreicher Gegenmaßnahmen ergriffen, um sich abzukühlen. So haben insgesamt 18 Prozent der Österreicher Rollläden oder Außenjalousien anbringen lassen, 13 Prozent haben Ventilatoren aufgestellt. Eine Klimaanlage sei immerhin noch von jedem 20. Befragten angebracht worden und nur zwei Prozent hätten sogar die Fassade begrünt. Vier Prozent sind gleich umgezogen, in eine andere, besser ausgestattete Immobilie, so die Umfrage. Allerdings: Besagte Gegenmaßnahmen hätten nicht immer den gewünschten Effekt gebracht, denn immer noch fühlen sich 36 Prozent trotz gesetzter Maßnahmen immer noch stark oder sehr stark in ihrer Wohnqualität eingeschränkt.

Im Rahmen der repräsentativen Studie sind rund 500 Österreicherinnen und Österreicher zwischen 18 und 69 Jahren online befragt worden.