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KMU immer wichtiger

Private Investoren gewinnen an Bedeutung

Autor: Gerhard Rodler

Die familiengeführten Betriebe befinden sich in ganz Europa im Wandel. Neben einer positiven Leistung und zunehmender Zuversicht erhöhen sie ihre Auslandsaktivitäten und passen sich verstärkt an Markttrends an. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle KPMG-Studie „European Family Business Trends - Modern Times?“.

Die Bedeutung von Familienunternehmen für die Wirtschaft ist offensichtlich. 80 Prozent der österreichischen Unternehmen sind familiengeführte Betriebe. Damit liegt Österreich über dem europäischen Durchschnitt (72,5 Prozent). In Europa schaffen 14 Millionen Familienunternehmen mehr als 60 Millionen Arbeitsplätze. Hierzulande arbeiten 2,5 Millionen Österreicher in familiengeführten Betrieben (70 Prozent der österreichischen Beschäftigten).

Europäische Familienunternehmen erleben strategische Veränderungen und greifen nach Möglichkeiten auch außerhalb Europas. Auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten setzen viele Familienunternehmer auf zunehmende Professionalisierung: Sie verbessern ihren Führungsstil und stellen externe Kräfte ein. 88 Prozent verfügen bereits über formale Verwaltungsmechanismen und drei Viertel haben Führungspersonal, das nicht zur Familie gehört. Bei einer Vielzahl an Herausforderungen profitieren sie von ihrer Fähigkeit, Entscheidungen schnell zu treffen und umzusetzen, was ihnen eine vielversprechende Zukunft sichert.

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