Immobilien Magazin

Knifflige Kopfnüsse

Wie lassen sich in die Jahre gekommene Gebäude am besten nachnutzen? Was alles kann als Nachnutzung definiert werden?

Autor: Linda Kappel

Die schonende Nachnutzung von Gebäuden stellt Developer, Stadtentwicklungsabteilungen, Politik - und auch Bürger - vor knifflige Herausforderungen. Gilt es doch nicht nur Ansprüche an Architektur, Stadtbild oder Wohnqualität zu befriedigen. Vor rund 35 Jahren unweit des Rathauses errichtet ist Harry Glücks Bürogebäude als "Glaspalast" in die Wiener Geschichte eingegangen. Geschichtsträchtig sind fast schon auch die Rangeleien, die seit dem Auszug des Rechenzentrums der Stadt Wien im Jahr 2012 die Nachnutzung bisher verhindert haben. Beschlossener Abriss, EU-weiter Architekturwettbewerb, Anrainerproteste, neue Baugenehmigungen, Streit zwischen dem Immobilieneigentümer, der WSE, und der Bezirksvorstehung über die Nutzungsart usw. usf. Ohne entsprechende Flächenwidmung und Vorverwertung verzögert sich aber jedweder Baubeginn.

Doch nicht jede Nachnutzung geht so unglücklich ...

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