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Köln schwächelt

Trotz attraktiver Renditen halten sich Investoren zurück

Autor: Gerhard Rodler

Das Transaktionsvolumen auf dem Kölner Investmentmarkt beläuft sich zum Ende des dritten Quartals 2013 auf rund 433 Mio. Euro. Damit bleibt das Ergebnis um rund 14 Prozent unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums und erreicht nicht den langjährigen Schnitt. Mit nur einem Deal über 50 Mio. Euro liegt der Anteil großvolumiger Abschlüsse bei rund 16 Prozent, was einer deutlichen Abnahme um 28 Prozentpunkte entspricht. Die Größenklasse zwischen 25 und 50 Mio. Euro hat hingegen auch absolut etwas an Bedeutung gewonnen und macht nun einen Anteil von 40 Prozent aus.

Ebenfalls, wenn auch in geringem Umfang, haben Abschlüsse bis 25 Mio. Euro zugelegt: Auf die Klasse von 10 bis 25 Mio. Euro entfällt ein Anteil von gut 23 Prozent (+5 Prozentpunkte), die Kategorie bis 10 Mio. Euro folgt knapp dahinter mit gut 20 Prozent (+3 Prozentpunkte). Deutlich mehr als die Hälfte (rund 56 Prozent) des Transaktionsvolumens floss in den vergangenen neun Monaten in Büroobjekte. Sie sind damit nach wie vor das beliebteste Anlageprodukt und haben ihre Führungsposition um mehr als 10 Prozentpunkte ausgebaut. Auf dem zweiten Rang finden sich Logistikobjekte mit einem Beitrag von knapp unter 24 Prozent. Absolut betrachtet wurde hier sogar fast doppelt so viel investiert wie im Vorjahreszeitraum. Mit etwas Abstand folgen die Hoteltransaktionen mit gut 6 Prozent (-1 Prozentpunkt). Sehr deutlich an Umfang verloren haben Einzelhandelsinvestments: Nachdem sie im Vorjahr noch mehr als ein Viertel zum Investitionsvolumen beigesteuert hatten, kommen sie aktuell nur noch auf 5 Prozent. In diesem Marktsegment macht sich der Mangel an adäquaten Objekten besonders bemerkbar.