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Köln treibt es bunt

Guter Jahresstart am Büromarkt

Autor: Gerhard Rodler

Der Kölner Büromarkt ist mit einem Flächenumsatz von 62.000 m² im ersten Quartal gut ins Jahr gestartet. Damit wird nicht nur das gute Vorjahresresultat um 9 Prozent, sondern auch der zehnjährige Durchschnitt um rund 13 Prozent übertroffen, wie die Analyse von BNP Paribas Real Estate ergibt.

Die Leerstandsquote liegt um 0,5 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr und erreicht aktuell 6,0 Prozent. Der bereits seit 2012 zu beobachtende rückläufige Trend hält damit weiterhin an. Der Leerstand liegt Ende des ersten Quartals bei 469.000 m² und damit etwa 8 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Gleichzeitig wird erstmals seit zwölf Jahren wieder die 500.000-Quadratmeter-Schwelle unterschritten. Noch stärker verringerten sich die modern ausgestatteten Leerstände (-26 Prozent), deren Volumen bei 117.000 m² und damit auf dem niedrigsten Wert seit 2002 liegt. Ihr Anteil am Gesamtleerstand erreicht nur noch rund 25 Prozent. Das Volumen der Flächen im Bau hat sich in den vergangenen zwölf Monaten nicht verändert und liegt mit 116.000 m² weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Dem Vermietungsmarkt stehen hiervon noch 54.000 m² und damit weniger als die Hälfte zur Verfügung. Die Spitzenmiete liegt im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert bei 21 Euro/m². Erzielt wird sie nach wie vor für moderne Flächen in sehr guten Lagen der City. Vor allem das kaum vorhandene Angebot an absoluten Top-Flächen in bester Lage verhindert aktuell ein weiteres Anziehen der Höchstmiete. Die jeweiligen Höchst- und Durchschnittsmieten in einzelnen Büromarktzonen sind dagegen teilweise spürbar gestiegen, was als Indiz für die insgesamt gute Marktsituation anzusehen ist.