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Kölner Anlage-Immos boomen wie nie

Mehr als eine Milliarde Euro investiert

Autor: Charles Steiner

Anlageimmobilien in Köln boomen und im Vorjahr konnte sogar ein Rekordwert eingestellt werden, schreibt Engel & Völkers in einem aktuellen Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser in der Metropole. Diesem zufolge seien 2018 1,08 Milliarden Euro investiert worden, womit die bisherigen Vorkrisen-Topniveaus erstmals übertroffen werden konnten, erklärt Jörn Freudenberg, Leiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Köln.

Da zeigt sich, dass mittlerweile auch andere Lagen als das Zentrum als investmentfähig gelten: Während die Transaktionszahlen in den guten und sehr guten Lagen größtenteils stabil geblieben seien, stiegen im vergangenen Jahr vor allem die Werte in mittleren und teilweise auch in einfachen Lagen. Im Bezirk Nippes wurden 2018 68 Objekte (2017: 38 Objekte) für rund 100 Millionen Euro (2017: 39 Mio. Euro) gehandelt. Im Bezirk Innenstadt fällt die Altstadt Süd auf. Einige wenige Großprojekte brachten dort rund 147 Millionen Euro Transaktionsvolumen (2017: 30 Millionen Euro).

Gegenüber anderen Städten ist Köln allerdings noch moderat: In besten Lagen läge der Kaufpreis nur selten über 5.000 Euro/m². „Der durchschnittliche Angebotspreis der Stadt liegt mit 2.875 Euro/m² rund 19 Prozent unter dem Durchschnitt aller A-Städte“, so Freudenberg.