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Kommentar: Wilde Hilde

Immobilien auf dem Bügelbrett

Autor: Hildegard Schmidt

Das wird ja noch ordentlich zu einem Thema werden. Also in Deutschland wird wohl kein Weg mehr an der einseitigen Maklervertretung vorbei führen, so wie es aussieht.

Österreich ist da noch eine "Insel der Seligen". Wobei: ich weiss gar nicht , ob man Österreich in Bezug auf die Makler als "Insel der Seligen" bezeichnen kann. Also, wenn es um das Image der Makler geht, dann wohl eher nicht.

Da kann man jetzt viel lamentieren, aber es wird wohl doch auch ein wenig an den Marktteilnehmern selber liegen, und nicht nur an am "bösen Schicksal".

In Deutschland zum Beispiel gibt es gar keine Zugangsbarrieren wie in Österreich mit der Maklerkonzession. So viel schlechter ist dort das Image aber auch nicht.

Ich meine, es liegt wohl daran, was die einzelnen Marktteilnehmer, oder besser was die Mehrheit der Marktteilnehmer, tut. Und ich meine schon, dass sich da in den vergangenen Jahren bei den Leitbetrieben sehr viel zum Besseren gewendet hat und dass die Qualität bei den Big Player sehr hoch gehalten wird. Und über kurz oder lang werden die Unseriösen vom Markt verschwinden, wie das in allen anderen Branchen ja auch der Fall ist.

Was das mit Doppelvertretung oder nicht zu tun hat? Nun, wenn den Kunden endlich einmal klar wird, was ein Makler leistet, sollte auch das Honorarthema nicht mehr so unüberbrückbar sein. In den USA haben Makler ein viel besseres Image und es gibt pro Geschäftsfall je einen Makler, der den Verkäufer (oder Mieter) und einen der den Käufer (oder Mieter) vertritt und beide bekommen ihr Honorar.

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Kommentare

Mag. Thilo Börner | 09.06.2015 10:32

USA lernt von Österreich! Liebe Wilde Hilde! Gerade in der viel zitierten USA haben viele Makler aus dem jojo auf und ab des dortigen Marktes gelernt und streben auch mehr Kontinuität an wie sie in Österreich nicht zu letzt durch die Doppelmaklertätigkeit besteht. Gerade Spitzenmakler haben noch vor 5 Jahren auf internationalen Konferenzen mit dem Kopf geschüttelt wenn ich meinte wir haben kein Problem beide Seiten zu vertreten. Über die Jahre haben sie immer besser verstanden das wir uns nicht als Spitzenverkäufer definieren, sondern ehrer wie der wirtschaftliche Notar, der den fairen Ausgleich zwischen Verkäufer und Käufer sucht und dies Jahr wurde erstmals auf Konferenzen von Top Maklern berichtet das sie Ihren ganzen Vertrieb auf dies österreichische Modell um gestellt haben und die Reputation beim Kunden und auch der Umsatz klar gestiegen ist! Auch Makler aus Bundesstaaten wo so etwas verboten ist haben das Konzept mit Interesse verfolgt. Ich glaube auch das das mit dem Ruf des Immobilienmaklers im einzelnen nicht so schlecht ist. Denn die 3-500 Makler, die in Wien ja wirklich das Geschäft machen ist bei Ihren Kunden sehr gut! Das rundherum noch so 2.500 Neben und Teilberuflier herum grundeln und in die Branche hereinschnuppern und wild fuhrwerken ruiniert natürlich den Ruf der Maklerschaft als ganzes, doch das wäre eine Fragestellung für die Wirtschaftskammer und die interessenvertreter. Die einzelnen Makler bauen sich eh Ihren guten oder schlechten Ruf in wenigen Jahren auf, ob sie wollen oder nicht. Langfristig werden die einen immer häufiger weiter empfohlen und andere zu recht nicht. Ich glaube das viele Makler auf einem sehr guten Weg sind und viele international viel von uns lernen können. Wir sind oft besser international angesehen als wir selber vermuten! Mag. Thilo Börner Börner Ihr Hausmakler GmbH

a | 08.06.2015 14:16

Inhaltlich überflüssig wie immer, aber zumindest beschränken sich die formellen Fehler diesmal auf die Grammatik. Bald klappt es auch mit einem Beitrag für die Spatzenpost - thumbs up!