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Kreditprobleme durch Mietobergrenzen

Banken müssten höhere Besicherungen vorgeben

Autor: Gerhard Rodler

Eine Mietzinsgrenze könnte viele Zinshausbesitzer in finanzielle Turbulenzen bringen, weil die Banken automatisch die Besicherung aushaftender Kredite in die Höhe schrauben müssten, wenn eine Wohnung zukünftig nicht mehr adäquat vermietet oder verkauft werden kann. Dadurch würde logischerweise der Wert der Wohnung beziehungsweise des Hauses entsprechend sinken, warnt jetzt der Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren (VII). Überdies würden derartige Mitzinsobergrenzen dazu führen, dass viele Wohnungen vom Mietmarkt verschwinden würden, was das Angebot weiter reduzieren würde. Rechnet sich eine Vermietung nicht mehr, werden die Wohnungen parifiziert und einzeln abverkauft.

Wer Altbestand sein Eigen nennt, sei fast enteignet, denn er dürfe keine adäquate Miete verrechnen, auch wenn die Wohnung Kategorie A ist. Noch unverständlicher sei der Mieterschutz bei Geschäftsraummieten. Altverträge, die auf der Friedenszinsregelung basieren, verknappen das Angebot am Markt und machen Geschäftsraum unnötig „wertvoll“ – aber nur für den Mieter, der auf eine adäquate Ablöse wartet. Die Kombination aus Bestandsschutz und Mieterschutz sei einmalig in ganz Europa.

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Kommentare

H.H | 18.02.2015 18:23

Wir lassen uns nicht mehr länger an der Nase herumführen - wir haben vor ca. 15 Jahren in den Wiener Wohnungsmarkt investiert und jetzt verkaufen wir. Wir machen dabei einen sehr guten Schnitt da die Verkaufspreise noch hoch sind. Soll unsere Regierung doch selbst für Wohnungen sorgen die 5,50€ pro m2 nicht übersteigen und besten Komfort für den Mieter bietet. Wir lassen uns als Investoren sicher nicht nicht enteignen - unsere letzten 2 Wohnungen in Wien werden demnächst verkauft. Wir fürchten uns weiter in Österreich zu investieren und werden uns vom österreichischen Markt zurückziehen. Wir waren ein kleiner Investor aber haben Steuern bezahlt und Leute beschäftigt - Wir hatten Freude mit unserem Investment und tolle Mieter die sich in unseren Wohnungen wohl fühlten - zumindest so Lange bis einer auf die Idee kam und gedankenlos herumposaunte - Befristungen aufheben zu wollen und die Mieten zu deckeln --- ´jetzt sind wir bald raus aus dem österreichischen Geschäft und wir freuen uns auf unser neues Engagement in England. Ein Land wo der Vermieter als Investor - Arbeitgeber und Steuerzahler noch gerne gesehen wird.