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Kunstprojekt am Hotel Kummer

Staubschutznetz des Projektes mit feministischem Statement

Autor: Stefan Posch

Das Hotel Kummer auf der Wiener Mariahilferstraße wird gerade zum Hotel Motto umgebaut. Seit kurzem ist am Projekte der WertInvest eine feministische Botschaft zu sehen. Künstlerin Katharina Cibulka hat den Satz „As long as it's all about Six Packs and Sex Bombs, I will be a Feminist“ auf das Staubschutznetz gestickt. Gerade in nächster Nähe zur Mariahilfer Straße wolle Katharina Cibulka ein Zeichen setzen, das Bewusstsein für body diversity, für ein positives Körperbild schaffe, heißt es vonseiten der WertInvest.

„Unser Körperbild ist Abbild unserer Leistungsgesellschaft: Im Mittelpunkt steht die Optimierung des Körpers als Fortsetzung der Selbstoptimierung in allen Lebensbereichen. Früher war körperliche Fülle ein Zeichen von Wohlstand, jetzt wird sie mit Faulheit und mangelnder Selbstdisziplin assoziiert. Schlanksein allein ist jedoch zu wenig: Fest und durchtrainiert, die Muskelpartien definiert, Bauch straff und Busen üppig, sexy muss er sein, der Körper“ so die Künstlerin. „Eine Abkehr vom perfekt gestylten Körper hin zu einem Körper, in dem wir uns wohl und gesund fühlen dürfen, könnte für alle Geschlechter ein unglaublicher Befreiungsschlag sein.“ Dies ist bereits die zweite künstlerische Arbeit, die in Kooperation mit der WertInvest am Hotel Kummer umgesetzt wird. Der Künstler Leopold Kessler hat bereits eine „Kollektive Rüttelplatte“ am Platz vor dem Gebäude Aufsehen aufgestellt.

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