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LaSalle glättet Wogen

"Brexit langfristig eher neutral"

Autor: Gerhard Rodler

Der international tätige Immmobiliendienstleister La Salle, der selbst starke geschäftliche Wurzeln in Großbritannien hat, erstellt unmittelbar nach dem für die Geschäftswelt doch eher überraschendem Ausgang des Votums eine erste Analyse, was der Austritt Großbritanniens aus Sicht von LaSalle für die Immobilienbranche bedeutet. Demnach würde als Ergebnis des Ausganges des UK-Referendums eine Periode der Unsicherheit in der Finanzwelt sehr wahrscheinlich folgen.

Langfristig beurteilt LaSalle aber die Auswirkungen des Brexit weitgehend neutral, kurzfristig jedoch erwartet das Unternehmen hingegen eine deutliche Überreaktion der Märkte. Erste Signale von den Kapitalmärkten nähren laut der Forschungsabteilung von LaSalle diese Vermutung. Demnach würde sich der Immobilien-Zyklus in UK jedenfalls bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden.

Damit bestätigt auch LaSalle die von immoflash vertretene These, dass sich die Kapitalströme schon seit längerem - als Vorabreaktion auf einen (bis vorige Woche möglichen) EU-Austritt Großbritanniens und die damit zu erwartenden wirtschaftlichen Nachteile - in Richtung Kontinentaleuropa bewegen. Ein Trend, der sich seit dem Votum wohl schlagartig verstärken dürfte.