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Lebenswerte Wohnquartiere als Projekt

Donau-Universität Krems kooperiert mit Indien

Autor: Gerhard Rodler

Große Teile der städtischen Bevölkerung Indiens leben in informellen Quartieren ohne Infrastruktur auf engstem Raum unter prekären Umständen. Dennoch bieten diese Siedlungen den Menschen Entwicklungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund startete die Donau-Universität Krems Anfang März ein Kooperationsprojekt mit indischen Architektur-Fakultäten, das die Ausbildung zukünftiger ArchitektInnen und StadtplanerInnen in den Fokus nimmt. Ziel: Lebenswerte Wohnquartiere auch für untere Einkommensschichten schaffen.

Jedes Jahr verlassen hunderttausende Menschen in Indien ihre Dörfer und ziehen in Großstädte. Ohne Zugang zum teuren formellen Wohnungsmarkt finden sie leistbaren Wohnraum nur in informellen Stadtteilen. Wie durch Stadtplanung soziale Inklusion gelingen und Menschen in diesen Quartieren Entwicklungschancen ausschöpfen können, vermittelt das von der Donau-Universität Krems koordinierte Projekt „Building Inclusive Urban Communities“ (BInUCom). Vier indische und drei europäische Universitäten kooperieren, um die Ausbildung von ArchitektInnen und StadtplanerInnen in Indien zu professionalisieren.

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