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Lebenszeichen von IVG

Running Business geht weiter

Autor: Gerhard Rodler

Die weiterhin krisengeschüttelte IVG kann in den ersten drei Quartalen 2013 zumindest auf ein aktives Transaktionsjahr zurückblicken. Insgesamt konnten für die Geschäftsbereiche IVG Investment und IVG Funds in Europa Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 1,45 Milliarden Euro bei über 40 Einzeltransaktionen realisiert werden. Dabei wurden zehn Ankäufe mit einem Gesamtbetrag von ca. 964 Millionen Euro sowie 33 Verkäufe von etwa 485 Millionen Euro umgesetzt. Hierunter fallen unter anderem die Club Deals zur Akquisition der Frankfurter Zeil 94 (Primark) oder des Büroensembles „BoLa 25“ im Frankfurter Westend. Zu den größten Deals in den ersten neun Monaten 2013 zählte der Kauf des Prime-Portfolio für einen IVG Spezialfonds. Hierbei hat IVG im Rahmen einer Portfoliotransaktion drei Büro- und Einzelhandelsobjekte „One Goetheplaza“ und „Taunusanlage 11“ in Frankfurt am Main und „Kurfürstendamm 195“ in Berlin erworben und in einen luxemburgischen Fonds eingebracht.

Im Rahmen eines weiteren Club Deals für mehrere südkoreanische institutionelle Investoren hat IVG das Bürohochhaus „Gallileo“ in Frankfurt am Main erworben und damit ihre Investorenbasis in Asien ausweiten können. Die Core-Immobilie mit insgesamt knapp 40.000 m² Mietfläche ist langfristig an die Commerzbank AG vermietet, die zuvor auch im Eigentümer des Objektes war.

International kaufte IVG unter anderem in Belgien, Luxemburg und Polen an. So wurden etwa die Büro- und Einzelhandelsimmobilie „Le Palais“ sowie das historische Bürogebäude „Royal Trakt“ in Warschau für einen bestehenden Immobilien-Spezialfonds einer deutschen Versicherung erworben. Im Bereich Vermietungen weist IVG Asset Management zum Ende des dritten Quartals 2013 mit 450.000 m² in Europa eine stabile Geschäftsentwicklung auf und knüpft damit an die Leistung des Jahres 2012 (über 600.000 m²) an.