Immobilien Magazin

Liebe Leserinnen und Leser!

Endlich Sommer! So, das musste abseits von Zahlen, Daten, Fakten und Meinungen aus der und über die Immobilienbranche auch einmal gesagt werden. Weil es nämlich auch noch ein Leben abseits der Immo-Branche gibt. Oder bei vielen geben sollte.

Autor: Gerhard Rodler

Es gibt nämlich immer noch (zu viele) Topmanager in der Branche, die meinen, dass es irgendwie zum guten Ton gehört, unentbehrlich und damit quasi rund um die Uhr im Einsatz zu sein. Das ist aber old school. Weil viel arbeiten heißt nicht unbedingt, viel zu bewegen. Manchmal ist es sogar umgekehrt, weil die Fülle an Details den Blick für's große Ganze versperrt.

Bei den Verantwortlichen der WertInvest könnte so etwas beispielsweise der Fall sein. Für persönliche Termine bei Entscheidungsträgern darf man sich dort auf eine Wartezeit von fünf Monaten einstellen. Da darf es einen dann nicht wundern, wenn in der Öffentlichkeit ein heftiger Gegenwind gegen das Heumarkt-Projekt geblasen hat. Damit will ich die nicht vorhandene Handschlagsqualität der Stadt Wien bei diesem Projekt nicht in Schutz nehmen. Die ist einer Weltstadt nicht würdig und wird künftig viele Investoren verschrecken, und dann kann das Häufchen der Verhinderungs-Grünen dort, wo jetzt noch Arbeitsplätze zu finden sind, Urban Gardening betreiben.

Aber ein Vergleich macht einen sicher: Hier professionellst aufgestellte Unternehmen wie eine 6b47, welche auf allen Ebenen einen intensiven (zum Teil professionell begleiteten) Dialog mit den unterschiedlichen Öffentlichkeiten (Anrainer, Entscheidungsträger, Medien etc.) betreibt und ihre ebenso großen Projekte (die teils fast genauso relevant wie der "Heumarkt" wären) verwirklicht. Sie diskutieren schon im Vorfeld eben nicht nur mit Politik und Beamten, sondern binden alle ein. Ergebnis: Was im Vorfeld mehr an Zeit und Ressourcen investiert wird, kommt durch vergleichsweise reibungslose Projektrealisierungen vielfach wieder herein. Andere, und da zähle ich auch die WertInvest dazu, haben da wohl noch einen Umdenk- und vor allem auch Lernprozess vor sich.

Ich wünsche Ihnen allen eine erfolgreiche Umsetzung Ihrer Projekte, Ihr Gerhard Rodler

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