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Logistik Hochschaubau

Flächenumsätze gehen zurück

Autor: Gerhard Rodler

Es gibt bekanntlich kaum einen volatileren Markt als die Assetklasse der Logistikimmobilien. Nach den Umsatz- und Nachfragerekorden unter anderem auch im Vorjahr, ist das laufende Jahr fast überall in Westeuropa mit einem gegenteiligen Trend gestartet. Das zeigen einmal mehr die jetzt vorliegenden Zahlen aus Hamburg, einem der Leitplätze für die Assetklasse Logistik.

Der Hamburger Logistikmarkt (inklusive Umland) erzielte im ersten Quartal 2015 einen Lager- und Logistikflächenumsatz von 85.000 m². Mit diesem Ergebnis bleibt die Hansestadt spürbar unter dem guten Vorjahreswert (-33 Prozent) und kommt auch nicht an den langjährigen Durchschnitt heran (-18 Prozent). Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

Bei der Verteilung des Flächenumsatzes auf die Größenklassen erreicht das Segment zwischen 5.000 und 8.000 m² mit fast 37 Prozent den höchsten Anteil. Es ist darüber hinaus die einzige Kategorie, die gegenüber dem Vorjahreswert auch absolut erheblich zulegen konnte. Daneben leisten die kleinen Verträge bis 3.000 m² wieder einen hohen Beitrag zum Ergebnis. Mit 31 Prozent liegt ihr Anteil auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Gut 27 Prozent entfallen auf Abschlüsse zwischen 8.000 und 12.000 m², die damit um über 4 Prozentpunkte zulegen können. Ein auch im langjährigen Vergleich eher geringer Umsatz wurde in der Kategorie 3.000 bis 5.000 m² erzielt (knapp 6 Prozent). Im großflächigen Segment über 12.000 m² wurden bisher noch keine Verträge abgeschlossen.