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Düsseldorfer Logistikmarkt in Bewegung

Argumente, warum man jetzt Luxus kaufen sollte:

Autor: Gerhard Rodler

Der Düsseldorfer Markt für Lager- und Logistikflächen legt in den ersten drei Monaten des Jahres einen Auftakt nach Maß hin und erzielt mit einem Flächenumsatz von 52.000 m² das drittbeste

Q1-Ergebnis überhaupt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steht ein Zuwachs um satte 40,5 Prozent zu Buche und auch der Durchschnitt der letzten 10 Jahre wurde um immerhin 16 Prozent übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Auch bei der Anzahl der Vertragsabschlüsse zeigt der Pfeil klar nach oben, hier zeugen gleich 13 Verträge von einem außergewöhnlich regen Marktgeschehen“, so Christopher Raabe, Managing Director und Head of Logistics & Industrial der BNP Paribas Real Estate. Tatsächlich entfallen gut 70 Prozent des Umsatzes auf Neubauflächen mit Erstbezug, was beweist, dass moderne Logistikobjekte von einer robusten Nachfrageseite relativ schnell absorbiert werden.

Im Vergleich zum Ende des Vorjahres hat sich bei den Mieten keine Veränderung ergeben. Die Durchschnittsmiete liegt weiterhin bei 5,00 Euro/m², während die Spitzenmiete auf einem Niveau von 5,75 Euro/m² verharrt.

„In welchem Umfang sich die Corona-Krise letztendlich auf die Entwicklung des Logistikmarkts auswirken wird, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht seriös quantifizierbar. Während einerseits zu erwarten ist, dass Mietgesuche sowie Investitionen von Produktionsunternehmen teilweise verschoben werden, reagieren viele Logistiker und Handelsunternehmen aktuell in Rekordzeit auf die sich durch die Krise ändernden Rahmenbedingungen und suchen zusätzliche Flächen. Sowohl bezüglich des Flächenumsatzes als auch der Mieten bleibt die weitere Entwicklung also abzuwarten. Unbestritten scheint aber, dass die Logistikmärkte weniger stark von negativen Auswirkungen betroffen sein sollten als andere Immobilienklassen“, so Bastian Hafner, Head of Logistics & Industrial Advisory der BNP Paribas Real Estate.