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Luxusimmobilienmarkt etwas geschrumpft

Transaktionsvolumen um 2,1 Prozent gesunken

Autor: Stefan Posch

Mit ein Volumen von 2,82 Milliarden Euro im Jahr 2019 ist der Luxusimmobilienmarkt um -2,1 Prozent kleiner als 2018. Das zeigt eine Analyse von Re/Max Austria. Zugrunde liegen diesen Preisen die Zahlen der 2019 österreichweit 596 teuersten gehandelten Einfamilienhäuser (2018: 634) und der 2.492 teuersten Wohnungen (2018: 2.511), jener also, die in das nationale Top-Fünf-Prozent-Ranking fallen und definitionsgemäß zum Luxus-Segment zählen. Ebenso zählen die 134 Dachgeschoßwohnungen der Top-Fünf-Prozent bzw. die Seegrundstücke und die Seeliegenschaften dazu. Während die Transaktionsvolumina für Luxuswohnungen um 1,5 Prozent und für LuxusDachgeschoßwohnungen um 5,0 Prozent zugelegt haben, verzeichneten die Luxus-Einfamilienhäuser einen Rückgang um -14,5 Prozent, den auch die positiven Entwicklungen bei Gebäuden am See und Seegrundstücken nicht ausgleichen konnten.

Der Preis für ein Einfamilienhaus der Luxusklasse liegt in Österreich demnach bei mindestens 680.750 Euro (2018: 705.000 Euro), für eine Wohnung im gehobenen Preissegment bei 498.800 Euro (2018: 466.000 Euro) und für eine Luxus-Dachgeschoßwohnung bei mindestens 890.000 Euro (2018: 940.000 Euro).

„Der kleine, aber feine Luxus-Immobilienmarkt in Österreich ist sehr überschaubar und fokussiert sich im Wesentlichen auf einige wenige Hot Spots. Regionen wie Kitzbühel, Lech/Zürs, St. Anton, Velden, das Salzkammergut, Zell/See, der Bodensee sowie einzelne Bezirke in bzw. rund um Wien und auch die Städte Innsbruck und Salzburg faszinieren kaufkräftiges Publikum. Sie sind sehr begehrt - und teuer“, so Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von Re/Max-Austria.

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