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Magdeburg bei Investoren hoch im Kurs

Günstiges Preisniveau lockt überregionale Investoren

Autor: Stefan Posch

Für das laufende Jahr wird laut dem aktuell erschienenen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Magdeburg“ von Engel & Völkers Commercial ein Transaktionsvolumen für Zinshäuser von bis zu 210 Millionen Euro erwartet. „Die aktuelle Situation auf zahlreichen Märkten für Anlageimmobilien spielt Magdeburg in die Karten, so dass auch überregional aktive Investoren aktuell nach alternativen Anlagestandorten suchen und in Magdeburg fündig werden“, fasst Norbert Steinborn, Geschäftsführer bei Engel & Commercial Magdeburg die derzeitige Entwicklung zusammen. Im Jahr 2019 wurden in der Elbstadt nach Angaben des Gutachterausschusses Wohn- und Geschäftshäuser im Wert von 207 Millionen Euro veräußert. „Das waren hier so viele Anlageimmobilien wie nie zuvor“, betont Steinborn. Das Rekordergebnis aus dem Jahr 2018 wurde somit um 31,7 Prozent übertroffen. Insgesamt wechselten mehr als 150 Objekte den Eigentümer. „Die aktuelle Situation auf zahlreichen Märkten für Anlageimmobilien spielt Magdeburg in die Karten, so dass auch überregional aktive Investoren aktuell nach alternativen Anlagestandorten suchen und in Magdeburg fündig werden“, fasst Norbert Steinborn, Geschäftsführer bei Engel & Commercial Magdeburg die derzeitige Entwicklung zusammen.

Neben den positiven wohnwirtschaftlichen Fundamentalindikatoren überzeuge Anleger auch die städtische Entwicklung. Der Wohnungsmarkt sei ausgeglichen und entwickle sich durch neue Bauprojekte weiter. Sanierungen, Neubauaktivitäten sowie der Ausbau der Infrastruktur würden Potenzial für eine positive Entwicklung des Immobilienmarktes bieten. Neben der Altstadt und den innerstädtischen Elblagen sei Stadtfeld Ost die Mietadresse in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. „Die Kaufpreise für die dort typischen Mehrfamilienhäuser aus der Gründerzeit reichen mittlerweile bis zu 2.000 Euro/m²“, berichtet der Immobilienexperte. Stadtweit läge der durchschnittliche Angebotspreis für Wohn- und Geschäftshäuser bei 1.243 Euro/m². „Das günstige Kaufpreisniveau ermöglicht neben institutionellen auch vielen privaten Investoren den Markteintritt“, ergänzt Steinborn. In den einfachen, peripher gelegenen Wohnlagen lägen die Einstiegspreise bei lediglich 600 Euro/m².