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Makler wünschen sich harte Bandagen

Jagd auf schwarze Schafe in den eigenen Reihen

Autor: Gerhard Rodler

95 Prozent der befragten Makler und Maklerinnen haben bereits erlebt, dass Mitmenschen Vorurteile gegen ihren Beruf hegen. 45 Prozent der Befragten meinen sogar, das komme häufig vor. Das ergab eine online-Umfrage von ImmobilienScout24 bei 61 Maklern und Maklerinnen.

Nach den Gründen für das schlechte Maklerimage befragt, sind sich die Befragten ziemlich einig: Die Leistung des Maklers findet viel zu wenig Beachtung, meinen 72 Prozent. Immobilieninteressenten sehen nicht, wie viel Arbeit in Akquise, Exposé und Organisation fließe. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Makler meint, dass nach wie vor zu viele schwarze Schafe unterwegs sind und dem Image der ganzen Branche schaden. Wenig überraschend sprechen sich unter diesen Umständen fast alle Befragten (92 Prozent) für weitere Initiativen aus, die Profis dabei helfen, sich gegen schwarze Schafe besser abzugrenzen.

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Kommentare

Martin Koczy | 06.02.2014 14:23

interessant wäre, wenn man die konsumenten nach der leistung der makler befragen würde ... aus meiner nicht unwesentlichen erfahrung heraus gibt es im wiener raum eher 95-97% schwarze schafe, die für den schlechten ruf verantwortlich zeichnen. makler über die eigene Leistung zu fragen ist eher so wie meischberger über seinen provisionsanspruch zu fragen : WO IST DIE LEISTUNG? - Daten werden vielfach falsch zusammen getragen bzw. fehlen überhaupt, - Daten werden ungeprüft weitergegeben (mit dem beisatz "angaben des abgebers - keine gewähr"), - tlw. stimmen nicht einmal die flächen, etc. ... DAS IST KEINE QUALITÄT DIE 3% PROVISION RECHTFERTIGT! vielleicht sollten die Damen und herren mal einen blick über die grenzen wagen ...