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Markenresidenzen kommen nach Europa

Trend aus USA fasst in Europa Fuß

Autor: Stefan Posch

In den Vereinigten Staaten sind Residenzen von Luxusmarken wie Gucci, Versace oder Armani zum Statussymbol avanciert. Der Trend fasst nun laut dem Maklerunternehmen Austria Real zusehends auch in Europa Fuß. Dabei versprechen die sogenannten Markenresidenzen einen mit Luxushotels vergleichbaren Standard und Services: Von Wäscheservice bis hin zur Buchung eines privaten Kochkurses mit einem Sternekoch lässt der residenzeigene Concierge-Service kaum einen Wunsch offen.

Diese außergewöhnliche Dienstleistung unterscheidet Markenresidenzen von Micro-Living- oder Serviced-Apartment-Konzepten und richtet sich vorwiegend an überdurchschnittlich wohlhabende Kunden. „Der Sektor der Markenresidenzen wächst exponentiell. Ein Trend, den neben exklusiven Hotelmarken nun auch Luxusmarken wie Gucci, Versace, Armani oder Porsche für sich entdecken und das Markenerlebnis auf eine höhere Ebene heben. Die Zahl der Superreichen steigt rasant. Immer mehr Menschen können und wollen sich dieses Höchstmaß an Luxus und Komfort leisten“, ist sich Austria-Real-Geschäftsführerin Vera Woschnagg sicher und ergänzt: „In Zeiten der Pandemie kommt der Diversifikation in der Hotellerie eine neue Bedeutung zu: Während Touristen ausbleiben, bleiben die Eigentümer der Luxuswohnungen als Kundinnen und Kunden erhalten.“ In Wien ist der Trend laut Woschnagg ebenfalls angekommen. Mit dem Kempinski am Schottenring, dem Marriott am Parkring oder aber dem Hotel Sanssouci in der Burggasse warten gleich drei Top-Hotelmarken mit exklusiven Luxusresidenzen in der Bundeshauptstadt auf. Zudem befinden sich im Goldenen Quartier Luxuswohnungen beim Fünf-Sterne-Hotel Park Hyatt und erzielen im Verkauf Höchstpreise am österreichischen Immobilienmarkt.