Immobilien Magazin

Markt der Woche: Belgrad

Serbien profitiert vom Immobilienboom. Die Lage - vor allem für Import und Export - sowie der günstige Steuersatz macht das möglich.

Autor: Sophie Schoeller

Serbien hat es geschafft, sich als wichtiges Ziel für Immobilieninvestoren in der Region SEE zu positionieren. Angesichts der Position auf dem Balkan, des günstigen Export-Import-Regimes mit Südosteuropa und Russland, des niedrigen Steuersatzes von 15 Prozent und staatlich geförderter Anreize für Investoren, kein Wunder.

Eine Reihe von Projekten sind aktuell in Belgrad in der Entwicklungsphase, die ersten Bauphasen haben bereits begonnen.

Besonders zu erwähnen ist hier der Immobilienentwickler Alpros Invest, der bereits mit den Vorbereitungen für den Bau des Geschäftskomplexes „Panorama“ in Belgrad begonnen hat, der eine Bruttofläche von 25.000 m² haben soll. Die Fertigstellung ist für September 2019 geplant. Der Gesamtwert der Investition beträgt 13 Millionen Euro.

Ein weiterer Entwickler auf dem serbischen Markt ist Afi Europe, der die Skyline Belgrade, eine multifunktionale Gewerbe- und Wohnanlage mit einer Fläche von 68.000 m² bauen wird. Der Projektwert wird auf 200 Millionen Euro geschätzt.

Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Immobilienboom fortsetzen und in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Wirtschaftswachstum führen wird.

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