Immobilien Magazin

Sturm sorgte für steigende Mieten auf den Jungferninseln

Im Herbst 2017 fegte der Sturm Irma über die Karibik. Auch die Jungferninseln waren schwer betroffen. Der Immobilienmarkt profitiert aber sogar von dem Sturm.

Autor: Stefan Posch

Schon 1989 und 1995 wurden die Jungferninseln durch Hurrikans stark verwüstet. Infolge dieser Naturkatastrophen wollten viele Einwohner wegziehen und ihre Eigenheime verkaufen. Der Immobilienmarkt wurde mit Angeboten überschwemmt. Doch jetzt ist die Situation eine andere. Die Menschen behielten ihre Häuser und sanierten die Schäden.

Chris Hanley von Chris Hanley Real Estate auf St. Croix sieht heute eine ähnliche Situation auf dem Immobilienmarkt wie vor dem Sturm als der Markt sich im Aufschwung befand. „Der Markt verlief etwa sechs Monate lang nach dem Sturm seitwärts“, so der Immobilienmakler auf dem Newsplattform stjohnsource.com. Aufgrund von Stromausfällen, Kommunikationsstörungen und die Schließung der Behörden sei es schwierig gewesen einen Verkauf abzuwickeln. Aber als auf den Inseln der Normalbetrieb wieder anfing, erstarkte auch der Immobilienmarkt wieder. Die Stürme hatten anscheinend kaum langfristige Auswirkungen auf die Verkaufszahlen.

Der Mietpreise auf den Inseln sind sogar stark gestiegen. Da liegt vor allem daran, dass nicht genug Hotelbetten für die Katastrophenhelfer, etwa FEMA-Arbeiter aus den USA, zur Verfügung stehen. Viele Haubesitzer stellen deswegen Wohnraum zur Anmietung zur Verfügung. In dem Bericht wird ein Beispiel genannt, wo eine Person ein Haus mit fünf Schlafzimmern gekauft hatte und es an Arbeiter vermietet. 50.000 Dollar an Mieteinnahmen konnte mit dem Objekt erzielt werden. Ein Glücksfall für mache Immobilienbesitzer.

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