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Marktkonformes Mietrecht gefordert

"Vermögenssteuern betreffen 60 Prozent der Österreicher"

Autor: Gerhard Rodler

Anlässlich seiner einstimmigen Wiederwahl zum Präsidenten des Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbundes (ÖHGB) stellt Martin Prunbauer fest: Vermögenssteuern treffen 60 Prozent der Österreicher. Wir brauchen ein offeneres marktkonformes Mietrecht und keinen Enteignungslimbo.

Fast täglich würden sich einzelne Interessensgruppen mit der Forderung nach Vermögens- bzw. Erbschaftssteuern überschlagen, ohne dabei ein konkretes Konzept vorzulegen. Bislang ist der Prozentsatz ungewiss, der dabei zur Anwendung kommen soll. Auch jener Freibetrag, bis zu dem Vermögen nicht versteuert werden muss, steht nicht fest. Eine Recherche der Aussagen der Vermögenssteuerbefürwortern zeige laut Prunbauer, dass die Besteuerungsgrenze in jüngerer Vergangenheit immer weiter nach unten wandert: von 1.000.000 Euro auf 700.000 Euro folgte 300.000 Euro und landete schließlich auf 150.000 Euro . „Viele tanzen - scheinbar ohne Plan - den Enteignungs-Limbo!“ sorgt sich Prunbauer, der sich und seine Organisation als Schutzschild für das Eigentum sieht. Vermögens- und Erbschaftssteuern sind Mittelstandssteuern, die von der Substanz zu bezahlen sind.