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Marx Halle sucht nach Konzept

WSE sucht ab Jänner nach Interessenten

Autor: Charles Steiner

Der Standort Neu Marx wächst beständig. Schon jetzt leben und arbeiten rund 7.000 Menschen in genanntem Bezirksteil von Wien-Landstraße. Und direkt im Herzen dieses Stadtteils liegt die Marx Halle, Hort für verschiedene Veranstaltungen wie Ausstellungen oder Konzerte. Das war allerdings nur als Zwischennutzung gedacht - und diese läuft Mitte des kommenden Jahres aus.

Die Eigentümer der Marx Halle, die Wiener Standortentwicklungs GmbH (WSE) und die Wien Holding, wollen das Areal jetzt als das pulsierende Zentrum von Neu Marx wissen. Daher startet die WSE ab Jänner mit der Suche nach Interessenten, die Konzepte für die optimale Nutzung Marx Halle abliefern sollen. Diese sind dann aufgerufen, die bauliche und organisatorische Umsetzung des möglichen Siegerprojekts umzusetzen. Gesucht werden daher Investoren, Betreiber und Nutzer, die individuelle Konzepte, die von kulturellen Angeboten, Platz für die Startup-Szene bis hin zu Gastro, Retail sowie Sport und Freizeit reichen sollen. Das Areal mit insgesamt 20.000 m² Fläche (Die Halle selbst steht unter Denkmalschutz) könne in sieben Baufelder unterteilt werden. Stephan Barasits, Geschäftsführer der WSE: „Die Marx Halle birgt ein riesiges Potenzial, einen wesentlichen Impuls zur weiteren Standortentwicklung der noch freien Flächen im Umfeld zu leisten. Ein Verkauf der unter Denkmalschutz stehenden Halle ist nicht geplant.“

Die besten eingereichten Konzepte werden von einer Jury bestehend aus den Eigentümern der Marx Halle (WSE, Wien Holding) sowie Vertretern aus Medien, Kreativwirtschaft, Forschung, Wirtschaft sowie der Raumplanung ausgewählt. Ende Juli 2017 soll das Verfahren abgeschlossen sein.

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