immoflash

Mieten bleiben stabil

Innsbruck teurer als Salzburg und Wien

Autor: Gerhard Rodler

Die Gesamtmiete für Wohnungen und Häuser in Innsbruck beträgt im Median 15,30 Euro pro Quadratmeter. Damit ist die Stadt am Inn die teuerste unter den 10 größten Städten Österreichs. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Gesamtmieten von immowelt.at. Inzwischen leben knapp 128.000 Menschen in der Tiroler Landeshauptstadt - 10 Prozent mehr als noch 2004. Das hat sich auch auf die Mietpreise des Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrums im Westen des Landes ausgewirkt.

Nicht ganz so teuer wie in Innsbruck sind die Mieten in Salzburg. Hier werden im Median 14,50 Euro für den Quadratmeter verlangt. Auch in der Stadt direkt an der bayerischen Grenze trieb der Wirtschaftsmotor die Einwohnerzahlen in der Vergangenheit nach oben und sorgte so für eine erhöhte Nachfrage nach Wohnraum, was sich in den Mieten widerspiegelt.

Erst auf Platz 3 der teuersten Städte folgt Wien. Im 1. Halbjahr 2015 mussten Mieter einen Medianpreis von 14 Euro pro Quadratmeter zahlen. Mit rund 47.000 Einwohnern belegt Dornbirn Rang 10 der größten Städte Österreichs. Geht es nach den Mietpreisen, findet sich die Gemeinde in Vorarlberg aber auf dem 4. Rang wieder. Der Quadratmeterpreis liegt aktuell bei 13 Euro - und damit einen Euro unter dem von Wien. Mit Quadratmeterpreisen von 9 Euro ist Villach die günstigste der untersuchten Städte. Neben Villach liegen nur in Klagenfurt (9,70 Euro pro Quadratmeter) und Wels (9,50 Euro) die Gesamtmieten unter der 10-Euro-Marke.

Zwar gibt es große Unterschiede bei der Höhe der Miete, doch gravierende Preisveränderungen im Vergleich zum Vorjahr gab es nirgends. In allen Städten blieben die Mieten im Vergleich der jeweils 1. Halbjahre 2014 und 2015 auf relativ konstantem Niveau. Mit 3 Prozent gab es die größten Steigerungen in Klagenfurt und Villach. In Wien, Salzburg und Innsbruck sind die Preise um 1 Prozent gesunken.