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Mieten in Wien pendeln sich ein

Aber in Innsbruck wird es immer teuer

Autor: Gerhard Rodler

Die Schere bei den Mieten in Österreich geht weiter auseinander: Der mittlere Quadratmeterpreis von Mietwohnungen steigt 2019 in bereits hochpreisigen Städten wie Innsbruck und Bregenz im Vergleich zum Vorjahr weiter (+6 Prozent). In Wien (+2 Prozent) beruhigt sich der Markt und in Eisenstadt (-1 Prozent) und Wels (-4 Prozent) gehen die Preise zurück. Innsbruck ist mit einem Median-Preis von 17,10 Euro weiterhin mit Abstand die teuerste Stadt Österreichs, das entspricht einer Steigerung um weitere sechs Prozent im Vorjahr.

Wien ist im Österreich-Vergleich mit einem Median-Wert von 13,60 Euro im oberen Mittelfeld. Der Wohnungsmarkt beruhigt sich: Seit 2018 sind die Gesamtmieten um 2 Prozent gestiegen (2018: 13,30 Euro). In der Donau-Metropole gibt es aber große Unterschiede: Günstige Preise findet man vor allem in den Außenbezirken der Metropole, im zentralen 1. Bezirk wohnt man deutlich teurer. Salzburg ist noch vor Wien die zweitteuersten Stadt Österreichs und auch hier steigen die Mieten weiter: 15,10 Euro pro Quadratmeter müssen Mieter dort kalkulieren - ein Plus von 2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt immowelt.at. Dafür wurden in einem Vorjahresvergleich die Angebotsmieten für Wohnungen (40 bis 120 m²) in den Landeshauptstädten und größten Städten Österreichs untersucht.

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